Mobiler Pflegedienst

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Häusliche Betreuung

Demenz

Die Formen der Demenz, allen voran die weit verbreitete Alzheimer-Krankheit, treten häufiger auf, je älter eine Person ist. In unserer immer älter werdenden Gesellschaft steigt die Zahl der betroffenen Menschen daher rapide an.

Das Kurzzeitgedächtnis lässt nach, Denkvermögen, Sprache und Motorik werden nach und nach eingeschränkt. Die betroffenen Menschen merken, dass etwas mit ihnen „nicht stimmt“. Sie können sich selbst und Ereignisse in ihrem Umfeld mit Fortschritt der Krankheit immer schlechter einschätzen. Fähigkeiten, die einmal vorhanden waren, verschwinden.

Die Sozialstation Vaihingen an der Enz ist spezialisiert auf die Betreuung von Menschen mit Demenz und bietet Hilfe und Entlastung für die Angehörigen.

Kompetenz

Der häusliche Betreuungsdienst der Sozialstation ist für den Umgang mit Menschen mit Demenz geschult. Die Leitung liegt bei einer in Gerontopsychiatrie ausgebildeten Pflegefachkraft.

Kosten

Für die Kostenübernahme durch die Pflegeversicherung muss die betroffene Person zu einem Pflegegrad zugeordnet werden. Dies übernimmt der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK).

Pflegebedürftige in häuslicher Pflege haben Anspruch auf einen Entlastungsbetrag in Höhe von bis zu 125 € monatlich. Der Betrag ist zweckgebunden einzusetzen zur Entlastung pflegender Angehöriger.

Pflegebedürftige in Pflegegrad 1 können den Entlastungsbetrag hingegen für alle Dienstleistungen verwenden, da im Pflegegrad 1 kein Anspruch auf  Pflegesachleistungen besteht.

Mitglieder eines Krankenpflegevereins erhalten Nachlässe. Sprechen Sie uns darauf an!

Eine vollständige Übersicht über sämtliche Preise der Sozialstation finden Sie hier.

Leistungen

Demenz

Menschen mit Demenz finden sich je nach Krankheitsausprägung im Alltag nicht mehr zurecht. Sie brauchen Hilfe, Zuwendung, Unterhaltung, am besten 24 Stunden täglich.

Dies ist nur gemeinsam mit den Angehörigen zu schaffen.

Schon ein einfacher Spaziergang bietet Abwechslung für die betroffene Person und Zeit zum Aufatmen für die Angehörigen.

  • Zum Beispiel
  • Betreuung zu Hause
  • Spazieren gehen
  • Alters- und Krankheitsgerechte Spiele
  • Krankheitsgerechte Unterhaltung
  • Erhaltung von persönlich bekannten Eindrücken
  • Förderung beispielsweise durch Gedächtnistraining

Entlastung

Die Betreuung eines Menschen mit Demenz, vielleicht sogar im eigenen Haushalt, bedeutet eine starke Belastung. Man stuft eigene Interessen zurück, die Unterhaltung mit der betroffenen Person kann nur noch so stattfinden, wie es die Krankheit zulässt. Dazu kommen krankheitsbedingte Verhaltenszüge, die den Angehörigen nervlich strapazieren.

Die Entlastung der pflegenden Angehörigen ist daher ein wichtiger Bestandteil, den wir sehr ernst nehmen. Es geht vor allem um Zeit, in der man von der Betreuung befreit wird. Ohne schlechtes Gewissen – auch Sie haben ein Recht auf ein eigenes Leben!

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